Neues vom Internet-Troll

Wir haben schon immer geahnt, daß mit der Aggressivität und den Anwürfen von Mitforisten im Internet oder manchen Email-Ketten-Briefen etwas nicht stimmt. Dafür, daß Computer-vermittelte Kommunikation (noch) häufiger (als im wahren Leben) „aus dem Ruder läuft“, dafür gibt es neben empirischer Evidenz viele Studien, die dem Fehlen eines direkten Verhaltensfeedbacks eine hohe Bedeutung beimessen.

Buckels, Trapnell und Paulus (bekannt für Veröffentlichungen zur sogenannten „dunklen Triade der Persönlichkeitsstörungen„) haben in einer aktuellen Publikation die Frage des „Wie kommt es dazu?“ um einen erhellenden Blick auf die dunklen Seiten der Persönlichkeit des „Internet-Trolls“ erweitert:

„Overall, strong positive associations emerged among online commenting frequency, trolling enjoyment, and troll identity, pointing to a common construct underlying the measures. Both studies revealed similar patterns of relations between trolling and the Dark Tetrad of personality: trolling correlated positively with sadism, psychopathy, and Machiavellianism, using both enjoyment ratings and identity scores.“ (Summary extract)

Ein wegweisender Beitrag, gerade mit Blick auf die Gefährdungseinschätzung bedrohlicher Internet-Kommunikation im Überschneidungsbereich von „Trolling“ und Stalking.

Die Vorabfassung der Richtungs-weisenden Studie finden Sie nachstehend: Buckels-Trapnell-Paulhus-2014-Trolling.

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